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Die Geschichte des
Klubs Mit Gründungsversammlung vom 10.06.1893 wurde in München der Neufundländer-Klub für den Kontinent gegründet, dessen Rechtsnachfolger der heutige Deutsche Neufundländer-Klub e.V. (DNK) ist. Somit ist der DNK heute mehr als 100 Jahre alt, eingedenk des Mottos: im Bewusstsein der Vergangenheit und im Handeln der Tradition verpflichtet bleiben. 1898 erschien der erste Band des Stammbuches, das im Gegensatz zu unseren heutigen Zuchtbüchern auch alle wesentlichen Ereignisse im Klub beinhaltete. Wie unsere Zuchtbücher war es Grundlage für den Aufbau einer planvollen Zucht. Schon in dieser ersten Phase des Klubaufbaus mit seinerzeit bescheidener Mitgliederzahl wurden Fragen diskutiert, die noch immer aktuell sind: Inzucht, Abstammung und Herkunft der Neufundländer. Der Neufundländer sollte nach damaligen Vorstellungen ein grosser, imposanter und ausschliesslich schwarzer Hund sein. 1911 wurde der Klub in das Kartell aufgenommen, den Vorläufer des heutigen Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH). Das Kartell seinerseits war im Jahre 1911 Gründungsmitglied der Fédération Cynologique Internationale (F.C.I.), des internationalen Dachverbandes für das Hundewesen. Die ersten Rückschläge mussten durch den 1. Weltkrieg hingenommen werden, die aber nach Kriegsende dank rühriger Züchter schnell wieder aufgeholt wurden. Organisatorisch ergab sich für den Klub im Jahre 1933 ein wichtiger Einschnitt, als das Kartell aufgelöst und das Hundewesen in Deutschland zuerst im Reichsverband für das Deutsche Hundewesen und ab 1939 im Reichsverband für Hundewesen organisiert wurde. Mit gewaltigen Anstrengungen und unter grossen Entbehrungen ist es den damaligen Züchtern gelungen, die Rassezucht auch über die Kriegszeit aufrecht zu erhalten. Unmittelbar nach Kriegsende wurde der Klub durch alliierte Verfügung aufgelöst, und teilte damit das Schicksal aller anderen Vereine in Deutschland. Die Wiedergründung als Deutscher Neufundländer-Klub e.V. (DNK) (ehemaliger Neufundländer-Klub für den Kontinent) erfolgte 1948. Die 1934 erstmalig als weiss-schwarze Neufundländer (Landseer) in das Zuchtbuch eingetragene Hunde erhielten 1960 auf Betreiben des Schweizerischen Neufundländer-Klubs und des Deutschen Neufundländer-Klubs die Anerkennung durch die F.C.I. als eigene Rasse. Damit war klar, dass nur die weiss-schwarzen Hunde, die mit Ausnahme der Farbe den schwarzen Neufundländern entsprachen, weiterhin als weiss-schwarze Neufundländer auch dem Namen nach gleichberechtigt im Zuchtbuch des DNK Aufnahme finden konnten. Die Gründung eines Landseer-Vereins war die logische Folge. All diese Probleme - weiss-schwarze Neufundländer oder Landseer - gab es bei der braunen Farbvarietät nie. Deren Zucht hat in den letzten 30 Jahren stetig an Umfang zugenommen. Die braunen Neufundländer sind aus der Neufundländer-Zucht nicht mehr wegzudenken und haben ihren festen Platz in der Zucht der Neufundländer. 1992 gab sich der Klub eine völlig neue, zukunftsorientierte Zuchtordnung, die inzwischen durch Schaffung einer Zuchtzulassungsprüfung und - ganz aktuell - durch die Einführung des obligatorischen Vorhandröntgens beachtlich weiterentwickelt wurde. Der DNK hat das grosse Glück, eine Hunderasse zu betreuen, die als Vertreter der grossen Rassen über ungewöhnliche Vitalität und Lebenserwartung verfügt. Lebensalter von 13 oder 14 Jahren sind bei unseren Hunde keine Seltenheit, womit nicht gesagt werden soll, dass die Neufundländer - wie die meisten anderen Rassehunde auch - nicht mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Wie kaum ein anderer Rassehundeverein im VDH gewährt der DNK seinen Züchtern züchterische Freiheiten mit einem Minimum an Reglementierung. Dies bedeutet für die Züchter erhöhte Verantwortung und Verpflichtung zugleich im Sinne der Worte des Prof. Heim, eines der bedeutensten Kynologen der Vergangenheit: "Möge seine (des Neufundländers) Zucht, Erziehung und Haltung sich weiter vertiefen und verbessern, und sich auch in Zukunft der Abwege der Mode erwehren". Perfekter und schöner kann die Zielsetzung einer planvollen Hundezucht kaum ausgedrückt werden, nämlich das Wünschenswerte zu pflegen und zu erhalten, und das Unerwünschte zu verbessern - ohne Berücksichtigung kurzfristiger Modetrends (Quellenhinweis: dem Text liegt teilweise das Vorwort von Herrn W.A. Gewert in der Jahrhundert-Festschrift des DNK von 1993 zugrunde) Die Festschrift kann über die Geschäftsstelle des Clubs bezogen werden >>> zurück
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Für das
Vollbild
Das Motiv stammt von dem berühmten
Tiermaler Richard Strebel, München. bitte auf das Bild klicken Erläuterungen zum Bild Der Titel lautet: "Neufundländergruppe am Wasser" und zeigt alle drei heute zugelassenen Farbschläge vor einer Meereskulisse wie sie auf Neufundland üblich ist. Es handelte sich um eine Grafik, die im Auftrage unseres Klubs - damals noch "Neufundländerclub für den Continent" - angefertigt wurde. Die Grafik wurde in den ersten Jahren unseres Klubs auf Ausstellungen als Urkunde vergeben. Gut 100 Jahre später nahm die Malerin Sybille Welzbacher die Grafik als Vorlage für ein Ölgemälde, das im Namen des Deutschen Neufundländer Klubs dem 1. Vorsitzenden, Herrn Gewert als Geburtstagsgeschenk überreicht wurde. Das Motiv "Neufundländergruppe am Wasser" ist das offizielle Klub-Signet und darf nur mit Genehmigung des Vorstandes verwendet werden. |
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