Der Zuchtplan


Es ist erstaunlich, dass nur die wenigsten Neuzüchter einen Gedanken an einen Zuchtplan verschwenden.

So kann man immer wieder beobachten, dass nach einem Anfangserfolg ( 1.oder 2. Wurf ) mehrere Hunde dazugekauft,  und  nicht verkaufte Welpen behalten werden. Komplettiert mit zuchtuntauglichen Hunden. Mit fünf bis sechs Hunden ist dann meist schon die räumliche, die zeitliche wie auch die finanzielle Kapazitätsgrenze erreicht.

Schon in der aktivsten Zeit einer solchen Zucht tragen nur vielleicht 2 Hündinnen pro Jahr zur Kostendeckung bei. Die häufig fast gleichaltrigen Tiere beenden dann die züchterische Tätigkeit, wenn sie auf das "Altenteil" gehen.

Machen Sie nicht diesen Fehler, sondern planen Sie sorgfältig Ihren Zuchtaufbau. Sorgen Sie rechtzeitig für Nachwuchs, damit Sie kontinuierlich züchten können. Sorgen Sie für Alternativen, damit Sie nicht mit  mangelhaften Tieren züchten müssen.

Es ist ein Irrtum vieler Jungzüchter zu glauben, dass Siege auf Ausstellungen einen erfolgreichen Züchter ausmachen. Tatsächlich sind es jene Züchter, die über Jahre und Jahrzehnte hinweg mit gesunden Hunden züchten und sich damit einen treuen Welpenkäuferkreis schaffen.

Noch ein Wort zu Deckrüden: Ein Vorteil einer  Zucht im Deutschen Neufundländer Klub ist (wegen der FCI-Mitgliedschaft) die Möglichkeit, aus einer großen Zahl an Deckrüden im In- und Ausland auswählen zu können. Wer nicht auf einen eigenen Deckrüden verzichten will, sollte nur berücksichtigen, dass die erheblichen Kosten für Ausstellungen usw. in keinem Fall durch die Deckgebühren  ausgeglichen werden.